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Weinheim Weinheim, große Kreisstadt und Zentrum der Badischen Bergstraße, liegt am Rande des Ballungsraumes Mannheim/Heidelberg. Sowohl die westlichen als auch die Ostgrenzen der Stadtgemarkung trennen Baden- Württemberg von Hessen.

Von den heute über 42.300 Einwohnern wohnen im eigentlichen Stadtbereich Weinheims mehr als 29.300. Darunter sind rund 12,7% ausländischer Mitbürger.

Eine besondere Stellung erhält die Stadt durch die Infrastruktur der Kernstadt sowie durch ihre Wirtschafts- und Verwaltungskraft. Heute beruht die wirtschaftliche Bedeutung Weinheims nicht mehr auf der Landwirtschaft, wie noch im neunzehnten Jahrhundert. Allerdings ist die intensive landwirtschaftliche Nutzung der Odenwaldränder und der Rheinebene noch immer ein Charakteristikum Weinheims. Handwerk und Gewerbe sind neben der Industrie das Fundament der wirtschaftlichen Ausstrahlungs- und Anziehungskraft.

Geschichtliches

Im Jahre 755 wird Weinheim erstmals urkundlich erwähnt. Als Vorort des Gebietes des Klosters Lorsch erhält es im Jahre 1000 das Marktrecht. Aus der Lorscher Zeit ist die Ruine der ehemaligen Burg Windeck auf dem Schloßberg als eines der Wahrzeichen der Stadt erhalten. Nach 1262 wird Weinheim Teil der Kurpfalz: Unter den Pfalzgrafen Otto dem Erlauchten und Ludwig II. entsteht im 13. Jh. die mit Mauern umgebene "Neustadt Weinheim", die 1264 Stadtrechte erhält. Sie hat bis in unsere Zeit, besonders aber im Gerberbachviertel, der heutigen Altstadt, ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt.Infolge der Napoleonischen Kriege wird Weinheim 1803 badisch. Zweites Wahrzeichen der Stadt ist die Wachenburg, die in den Jahren von 1907 bis 1913 von studentischen Verbindungen erbaut wurde, die im Weinheimer Senioren-Convent zusammengeschlossen waren.


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