Aufwärmspiele

Diese Sammlung unterschiedlichster Spiele soll dem gestreßten Trainer dienen, eine Idee für das kommende Training zu bekommen. Die meisten Spiele sind schon lange bekannt, fallen aber einem nicht immer auf Anhieb ein.

WICHTIG: Vor jedem Spiel einige Minuten Laufen !!! .Jedes Spiel soll mindestens zehn Minuten dauern und mit Variationen ausgeführt werden.

 


  1. Hockey

  2. Basketball

Variationen:

  1. Nur Pässe nach hinten / nach vorne.

  2. Nur bestimmte Art von Pässen

  3. Keine Pässe in die 3-Punkt-Zone

  4. Nicht in die 3-Punkt-Zone prellen

  5. Ohne Rebound, d.h. nach Korbwurf hat auf alle Fälle die andere Mannschaft den Ball

  6. Ohne Prellen.

  1. Speedball (Voraussetzung: Schläger). Zwei Mannschaften versuchen den Ball in das generische Tor/ Kasten zu befördern

  2. Parteiball (zwei Mannschaften, Handballregeln, begrenzter Raum, möglichst viele oder bestimmte Anzahl an Pässen, andere Mannschaft versucht den Ball zu bekommen)

Variationen:

      1. nur bestimmte Paßart

      2. Ball darf nur nach Lauftäuschung empfangen werden

      3. Ball darf nur nach Täuschung gespielt werden

      4. Ballbesitzt wechselt bereits, wenn der Ballführende berührt wird

      5. Mehrere Bälle unterschiedlicher Optik, jeder Ball muß auf bestimmte Art gespielt werden. Hat eine Mannschaft die geforderte Anzahl von Pässen, muß die andere Laufen, Sit-ups, Hampelmänner o.ä. machen.

  1. Sitzhandball (zwei Mannschaften über das gesamte Feld/ Basketballfeld; Handballregeln; Punkt ist erzielt, wenn ein Mitspieler den Ball im 6-Meter-Kreis/Freiwurfkreis des Basketballfeldes sitzend fängt. Niemand darf länger als drei Sekunden sitzen.)

Variationen:

      1. ohne / nur einmal Prellen

      2. Bestimmte Art von Pässen

      3. Der Sitzende muß wieder einem stehenden Mitspieler zurückspielen

      4. Beim Basketballfeld darf kein Abwehrspieler in den Kreis

      5. Mehrere Bälle.

  1. Linien-/Mattenball (zwei Mannschaften über das ganze Feld oder vorher bestimmte Linien oder auf zwei/vier Matten; Handballregeln; Punkt ist erzielt, wenn der Ball hinter der gegnerischen Grundlinie / andere bestimmte Linie /auf der gegnerischen Matte abgelegt wird)

Variationen:

      1. Bälle variieren: Handball, Basketball, Tennisball, Schaumstoffball; Rugby

      2. Der Anwurfkreis darf von beiden Teams auch als Ziel benutzt werden

      3. Ohne / nur einmal Prellen

      4. Ballbesitz wechselt, sobald der Ballführende berührt wird (Touch-Rugby)

      5. Jeder darf soviele Schritte machen wie er will, es darf nur zurück gespielt werden und Ballbesitz wechselt bei Berührung.

  1. Rebound-Ball (Zwei Mannschaften über die ganze Halle oder halbe Halle quer; Punkt ist erzielt, wenn ein Spieler den Ball gegen die gegnerische Wand wirft und ein Mitspieler ihn fängt, bevor er den Boden berührt)

    Variationen:

      1. nur indirekte / direkte Pässe gegen die Wand

      2. Siehe Variationen bei Linien-/Mattenball.

      3. Anstatt auf die Wand auf Basketballkörbe (-bretter), auf Sprossenwände oder große Kästen.

  2. Fußball-Handball (zwei Mannschaft über das gesamte Feld auf zwei Tore; im 9-Meter-Raum muß Fußball, ansonsten Handball gespielt werden, ohne Torhüter)

    Variationen:

      1. Jede Mannschaft muß in ihrer Hälfte Handball, in der gegnerischen Fußball spielen, der 6-Meter-Raum darf nicht betreten werden, offene Deckung ist Pflicht

      2. Nach jedem Torerfolg bekommt der Trainer den Ball zugespielt und bringt einen anderen Ball ins Spiel: z.B. Heller Ball bedeutet nur Sprungwurfpässe beim Handball, dunkler Ball = Fußball über das ganze Feld, Basketball = Handball über das ganze Feld.

  3. Fußball-Basketball (Zwei Mannschaften spielen auf zwei Tore und zwei Basketballkörbe zugleich, der Basketball muß auf den Korb, der Fußball auf die Tore gespielt werden. Jeder Paß muß angenommen und gespielt werden).

  4. Schuhball (Zwei Mannschaften spielen auf zwei Tore; jeder Spieler zieht einen Schuh aus, der als Schläger fungiert. Mit diesem muß der Spielball - möglichst ein weicher Plastikball - ins gegnerische Tor befördert werden) Variationen: Siehe Parteiball.

  5. Offen-Tor-Ball (Zwei Mannschaften spielen auf zwei/vier offene Kastenteile, Punkt ist erzielt, wenn - gleich von welcher Seite - der Ball hindurch geworfen wird).

  6. "Stand"-Handball (Zwei Mannschaften, je nach Anzahl über das ganze Feld oder weniger. Ein Spieler jeder Mannschaft steht auf einem Kasten am Siebenmeter/Freiwurflinie Basketball und muß den Ball zugespielt bekommen. Nach jedem Zuspiel wechselt der "Steher").

    Variationen:

    Siehe Sitzhandball. Bei zu kleinen Teams steht eine Mannschaft in der Abwehr, eine im Angriff. Spielfeld ist um den Anwurfkreis, in dessen Mitte ein Spieler der Angreifenden Mannschaft steht. Mit schnellem Passen müssen die Angreifer versuchen, die sich um den Kreis bewegende Abwehr zu überwinden und einen direkten/indirekten Paß zu ihrem "Steher" zu spielen - keine "Bogenlampe"!

  7. Klammernlaufen (Jeder Spieler hat fünf Wäscheklammern auf dem Rücken. Ziel ist es in einer bestimmten Zeit möglichst viele Klammern zu "stehlen" und möglichst viele seiner eigenen zu behalten. Je nach Spielerzahl ist ein geeigneter Raum zu wählen (6-Meter-Kreis/Anwurfkreis).

  8. Prellball (Jeder Spieler hat einen Ball, alle bewegen sich in einem vorgegebenen Raum (6-Meter/9-Meter/Basketball-/Anwurfkreis) und versuchen einem anderen den Ball herauszuspielen. Verliert ein Spieler den Ball trabt er bis zur Mittellinie o.ä. und wieder zurück oder macht Sit-ups usw.).

  9. diverse Möglichkeiten des "Fangens"

      1. Kettenfangen (ein Jäger beginnt, jeden den er fängt nimmt er an der Hand und bildet so nach und nach eine Kette)

      2. Liegewagen (Immer zwei liegen dicht nebeneinander auf dem Boden; ein Fänger und ein Gejagter beginnen. Der Gejagte kann dem Fänger entgehen, indem er sich an eine Zweiergruppe außen anlegt. Der auf der von ihm abgewanden Seite muß aufstehen und wird zu Jäger, der bisherige Jäger zum Gejagten und kann auf die gleiche Art wieder einen anderen zum Fänger machen).

Variationen:

      1. Mehrere Jäger und Gejagte

      2. nur einzeln auf dem Boden liegen, der Gejagte muß über jemanden springen und sich neben ihn legen. Der übersprungene wird dann zum Jäger.

  1. Nummernball: Die Mannschaft durchzählen, wobei jeder Spieler sich den Spieler mit der Nummer vor und nach sich merken muss. Anschließend bewegen sich alle Spieler innerhalb eines begrenzten Raums (z.B. Sechsmeterkreis) und passen den Ball von Nummer zu Nummer.

Variationen:

    1. Mehrere Gruppen: Ist die Mannschaft zu groß (mehr als zehn), sollte man zwei Gruppen bilden, die allerdings durchaus im gleichen Raum spielen sollte. Dies schult die Aufmerksamkeit.

    2. Mehrere Bälle: Man läßt zwei Bälle spielen (z.B. den ersten Ball bei Nummer eins, den zweiten bei Nummer vier ins Spiel bringen). Alternativ dazu kann auch jeder Spieler auch einen Ball am Fuß führen oder prellen (Spezialisten auch beides). Dies schult zugleich die Koordination.

    3. Paßvarianten: Nicht nur mit der starken Hand passen. Schwache Hand, nur Sprungwürfe (links/rechts/beidbeinig), Pässe mit dem Fuß spielen, Ball zum Partner tragen und ihm in die Hand drücken (kurzer Antritt).

    4. Zusatzaufgaben: Sobald ein Spieler den Ball gespielt hat, muss er eine Aufgabe erfüllen (kurzer Sprint, Sit ups, Seitsteps zwischen Sechs- und Neunmeterkreis usw.).

    5. Integrierte Technikvariation: Vor dem Paß ist eine Paßtäuschung zu absolvieren (zu/gegen Wurfhand), Sprungwurftäuschung, Lauftäuschung vor der Ballannahme usw. Begegnen sich zwei Spieler, absolvieren sie eine Täuschung (unbedingt vorgeben ob nach links oder rechts!).

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